
Das Ziel des Teilprojektes 4 ist eine Analyse des Einflusses von Monitoring und Evaluation auf den Arbeitsprozess zwischen Geldgebern und deren Begünstigten im Umweltbereich. Geleitet von der Annahme, dass Monitoring und Evaluation zwar zu einer Verbesserung der Effizienz führen können, andererseits aber auch zu einem Verlust an Innovation, wird der Frage nachgegangen, was für wen unter welchen Umständen als die rationalste Herangehensweise erscheint. Während ein Großteil der wissenschaftlichen Forschung sich bei ihrer Analyse auf den Mehrwert für den Geldgeber konzentriert, ist es Ziel dieser Arbeit auch die Begünstigten in den Fokus zu nehmen. Daher beschäftigt sich Teilprojekt 4 sowohl mit den Zielen und Interessen der Geber als auch mit den Bewältigungsstrategien der Begünstigten sowie mit den Auswirkungen, die Monitoring und Evaluation auf die Beteiligten entfalten.
Aufbauend auf Datensätzen aus Deutschland und den Vereinigten Staaten und durch Unterstützung einer zusätzlichen Online-Erhebung, soll zunächst ein Überblick über nicht-staatliche Geldgeber im Umweltbereich und deren Gebrauch von Monitoring und Evaluation erstellt werden. Im weiteren Verlauf werden verschiedene Monitoring- und Evaluationsinstrumente auf deren Auswirkungen auf Geber und Begünstigte in unterschiedlichen Fallstudien analysiert werden.
Durch die Beantwortung der Forschungsfragen wird versucht, evidenz-basiertes Wissen für Beteiligte an Prozessen von zivilgesellschaftlich initiierten und finanzierten Umweltprojekten zu generieren. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Monitoring- und Evaluationsabsprachen zwischen den Beteiligten ableiten zu können, die sich im Kontext des jeweiligen Projekts für beide Seiten als sinnvoll erweisen. Darüber hinaus sollen Aussagen über die Bedeutung von Professionalisierung durch Monitoring und Evaluation für den Nonprofit-Bereich getroffen werden.
Teilprojekt 4Analyse der relevanten zivilgesellschaftlichen Organisationen mit dem Schwerpunkt auf Stiftungen und Trusts